Erdöl – ein Rohstoff der die Welt verändert

Erdöl ist allgegenwärtig und darauf verlassen wir Menschen uns, zumindest noch! Denn die endliche Ressource mit negativen Auswirkungen auf die Umwelt könnte sich innerhalb von 50 Jahren dem Ende neigen. Doch was wäre anders ohne Erdöl?Menschen überwinden die größten Distanzen um das kostbare Erdöl über den Globus zu verteilen, so graben wir uns immer tiefer in die obere Erdkruste um an das schwarze Gold zu gelangen.

Hier erfährst du mehr über die Möglichkeiten die es gibt Energie zu generieren.

Jeder Mensch verwendet täglich direkt oder indirekt Erdöl. Denn es ist präsent  in unterschiedlichsten Lebensbereichen und befindet sich zum Beispiel in Produkten wie Medikamenten, Lippenstiften, Treibstoff, Plastik, Kleidung, Autoreifen oder Straßen.

Vorkommen und Entstehung

Bis Heute können Forscher nicht genau bestimmen wie viel Erdöl dem Planeten noch zur Verfügung steht. Das liegt an Ölgesellschaften die sich nicht in die Karten schauen lassen, an neu entdeckten Vorkommen oder falschen Prognosen.

Sicher ist jedoch, Erdöl ist ein endlicher Rohstoff und braucht sehr lange um sich zu bilden, während unser globaler Tagesbedarf an Erdöl jedes Jahr um ca. eine Million Barrel wächst.

Als kleine Meerestiere und Organismen starben sanken sie langsam an den Grund des Meeres. Über mehrere Millionen Jahre unter einer Schicht von Sand und Sedimenten, sowie unter hohem Druck und Temperaturen entstand der Rohstoff der uns Menschen bis Heute in vielen Lebensbereichen begleitet.

Warum wurde Erdöl so beliebt?

Erdöl hat ein hohe Energiedichte und die Verbrennung war relativ sauber verglichen mit Kohle. Es ist ein Rohstoff der vielseitig einsetzbar und relativ billig ist. Dadurch hat uns der Rohstoff in der menschlichen Entwicklung um einiges weitergebracht, wurde zu einem großen Faktor in der Wirtschaft, aber auch zum Auslöser für Kriege.

Auswirkungen auf die Umwelt

Wo Treibhausgase wie CO2  durch den Abbau, Transport und die Verwendung von Erdöl entstehen lässt der Klimawandel und globale Probleme nicht lange auf sich warten. Da ist er nun und stellt uns vor Herausforderungen die wir vereint als Menschheit treffen müssen.

Jeder Schritt in der Gewinnung von Erdöl hat negative Auswirkungen auf die Natur. Kommt es zu Unfällen wie zum Beispiel auf der Plattform Deepwater Horizon im Jahre 2010, steht das Leben zahlreicher Tiere und die Gesundheit von Ökosystemen auf dem Spiel.

Die Natur kann sich nur schwer erholen wenn es einmal zu so einem Unfall gekommen ist.

Denn durch den Ölteppich der sich über das Wasser legt ersticken Tiere, und Microorganismen verhungern, weil kein Licht und Sauerstoff durch die Ölschicht gelangt. Diese Verluste haben dann Auswirkungen auf den Rest der Nahrungskette, bis hin zu uns Menschen.

Ist es Zeit für ein Ende des Erdölzeitalters?

Wir Menschen lernen durch Fehler und dadurch entwickeln wir uns weiter. Mittlerweile hat uns der Rohstoff Erdöl über Jahrzehnte gedient und viel Gutes aber auch Schaden ist entstanden.

Heute stehen wir vor ganz anderen Herausforderungen als zum Beispiel am Anfang des 20. Jahrhunderts. Themen wie das Bevölkerungswachstum und der Klimawandel stehen heutzutage auf der Prioritätenliste ganz oben. Weltweit arbeiten Menschen bereits daran das schwarze Gold Liter für Liter zu ersetzen.

Was es dazu braucht ist die Investition in Forschung und saubere Energie und alternative Brennstoffe für Flugzeuge, Autos sowie Schiffe. Genauso wichtig ist aber auch die Bereitschaft der Gesellschaft die Umstellung zu unterstützen und an einem Strang zu ziehen, damit sich alternative Methoden wie zum Beispiel Solarthermie im Wärmesektor durchsetzen können.

Erdöl ist ein Paradebeispiel dafür, welchen Einfluss ein Rohstoff nicht nur auf die Umwelt, sondern alle Bereiche hat. Pro und Contras deuten darauf hin, dass Erdöl in Zukunft an Bedeutung verlieren wird und wir andere Möglichkeiten finden werden um den Rohstoff zu ersetzen.

Eine Änderung wie diese braucht jedoch Zeit und funktionierende Gesellschaftssysteme. Schritt für Schritt können wir uns darauf vorbereiten, den Weg für Neues ebnen und uns bewusst für Alternativen entscheiden.

Quelle:

dieser Artikel ist entstanden durch ein Gespräch mit meiner Professorin für Energie und Umwelt in Madrid

AKTIVonline

spiegel

 

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