Nachhaltigkeit im Bad? Kein Problem!

Hygieneprodukte die länger leben und weniger Mist machen? Das gibt es, und ich bin absoluter Fan davon. Warum? Das erzähle ich dir in diesem Artikel.

 

 

In welchem Lebensbereich entsteht bei dir besonders viel Müll?

Vor einiger Zeit viel  mein Blick in die Ecke meines Badezimmers wo meine Kosmetikprodukte ihren Platz fanden. Mir wurde klar, dass ich über die Zeit ganz schön viel Mist angesammelt habe und eigentlich viel weniger notwendig wäre. Die Badezimmersituation wollte ich ändern und hab mich auf die Suche gemacht nach Alternativen gemacht.

Es gibt ein paar Hygieneartikel die man ganz einfach gegen langlebigere ersetzen  bzw. sogar selbst machen kann.

Zahnbürsten aus Bambus: wasserneutral, fair und vegan

  • Wasserknappheit wird ein immer größeres Thema. Leider. Hydrophil möchte das nicht zulassen und setzt sich deshalb vor allem für eine Produktion ein, welche das Wasser nicht belastet. Denn Umweltbewusstsein heißt nicht nur in Harmonie mit der Natur zu leben, sondern dieser und ebenso den Menschen nicht zu schaden.
  • Der Bambus für die Hydrophil-Zahnbürsten wächst in einer Region bei Shanghai. Dort sollen die Bedingungen für den natürlichen und äußerst festen Rohstoff sehr gut sein. Deshalb werden auch weder Pestizide noch künstliche Bewässerung eingesetzt. Dadurch wird auch kein Grundwasser verschmutzt und Menschen haben weiterhin Trinkwasser.
  • Ein zusätzliches Plus für Bambus ist, dass die Pflanze besonders schnell wächst und somit mehr CO2 produziert,verglichen mit anderen Bäumen.  Keine Monokulturen, dafür Fällung per Hand. Klingt gut oder?

Die Rasierhobel

  • Wenn ich darüber nachdenke wieviele Plastik-Rasierer ich in meinem Leben verbraucht habe wird mir schlecht. Ein weiterer Gegenstand aus Plastik, der nicht besonders langlebig ist und früher oder später sowieso im Mistkübel landet.
  • Zero Waste Blogs empfehlen hier einige Möglichkeiten der Plastikflut ein Ende zu setzen. Meine Wahl war diese Rasierhobel. Die finde ich ziemlich praktisch, weil sie nicht rostet und mir jetzt sehr lange erhalten bleibt. Außerdem ist sie sehr scharf, was wie in meinem Fall am Anfang etwas weh tun kann.
  • Aber ich habe es mittlerweile auch gelernt, auch an empfindlichen Stellen. Ein besonders schönes Ergebnis bekommt man übrigens mit Kokosöl.

Selbstgemachtes Deo

  • Seit einiger Zeit werden auch immer mehr konventionelle Aluminium-freie Deodorants produziert. Was gut ist, weil Aluminium für unsere Haut und den Körper besonders schlecht sein soll und Krankheiten wie Brustkrebs herbeiführen kann.
  • Doch in diesen Deos sind immer noch viele Minerale die nicht nur unverträglich für Menschen sondern auch für die Umwelt sind. Ich habe schon mehrere Deo Rezepte entdeckt, aber mich für dieses hier entschieden.
  • Ich mags gern einfach, effizient und zeitsparend und habe alles bekommen was ich will.

Haarshampoo: tierversuchsfrei, biologisch, ohne Plastik

  • Sich von unnötigem Müll zu befreien ist ein wirklich erleichterndes Gefühl, auch wenn ich diesbezüglich noch viel zu tun habe. Ein kleines Erfolgserlebnis ist aber eine der unzähligen Haarseifen von Lush.
  • Vegetarisch, frisch, handgemacht, natürliche Inhaltsstoffe, tierversuchsfrei, und ein fairer Produktionsprozess sprechen für dieses Produkt.
  • Außerdem kein Plastik, platzsparende Verpackung und wie ich finde ein schönes Ergebnis. Auch bei Haaren wie meinen, die einfach machen was sie wollen.

Zahnpasta-Ersatz: Toothy Tabs

  • Eine ziemlich praktische Alternative zu Zahnpastatuben sind Toothy Tabs. 
  • In immer mehr Geschäften habe ich sie gesehen und jetzt das erste Mal ausprobiert.
  • Mein Fazit: Ich mag sie sehr gern, weil sie gut schmecken, platzsparend und für Reisen extrem praktisch sind.
  • Man hat auch echt relativ lange was davon, weil man nicht unbedingt eine Ganze benötigt.
  • Ich habe meine bei Lush gekauft, das heißt wie bereits oben erwähnt: tierversuchsfreie, faire und natürliche Produkte. Damit putze ich mir gern die Zähne.

Das war mein kleiner Rundgang durch mein momentan mobiles Badezimmer. Für all jene die gerne experimentieren, gibt es im Bereich Nachhaltigkeit so viel zu entdecken. Die positiven Folgen für die Umwelt und die eigene Gesundheit sprechen meiner Meinung nach, auch auf jeden Fall dafür sich zu trauen, Gewohntes gegen Alternativen zu ersetzen.

Viel Spaß beim ausprrobieren und ich bin gespannt welche Tipps und Tricks ihr so habt.

Mehr Zero Waste Tipps gibt es hier beim Interview mit Elena.

Was bedeutet Umweltbewusstsein? Hier ist meine Antwort!

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